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"Mein Jakobsweg" Teil 9/10

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Santiago ist eine sehr schöne Stadt, aber auch sehr teuer und verwinkelt. Deshalb fahre ich morgen zurück nach Porto. Ich bin heute in einem alten Internat - sehr schön. Ich habe ein Einzelzimmer, ohne Bad. Langsam realisiere ich, was ich geschafft habe. So wirklich stolz fühle ich mich trotzdem nicht, außerdem sind meine Beine sehr schwer bzw. schmerzen meine Füße, wahrscheinlich kommt jetzt der Schmerz des Weges. Denn mein Körper weiß, es ist vorbei. Die Nacht in dem Hotel war super und das Frühstück eins a. Ich habe verdammt gut geschlafen. Nach zwei Wochen freue ich mich viel mehr über die kleinen Dinge z.B. einen Föhn. Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich solange durchgehalten habe und Papa für das Sponsern dieser Hotelnacht. Gleich werde ich mir die Stadt weiter ansehen. Übrigens wäre ich gerne noch eine Nacht länger in dem Hotel geblieben, aber dann hätte ich mir die Stadt wohl nicht mehr angeschaut - also ist es gut so (weil ich den ganzen Tag im Bett geblieben wäre). Gester...

Fotoserie 5: "Frost"

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Heute möchte ich ein paar Bilder mit euch teilen, die ich im Wald aufgenommen habe. Ich hoffe sie gefallen euch! Die Bilder habe ich alle selbst aufgenommen. Sie dürfen nur mit Erlaubnis von mir abgespeichert oder vervielfältigt werden. Anfragen per E-Mail an: booklandscape17@gmail.com   ________________________________________________________ Liedempfehlung: Valentina von METRICKZ Ultraviolett von METRICKZ CASINO von Katja Krasavice Hijo de la Luna von Mecano If I Die Young von The Band Perry

"Mein Jakobsweg" Teil 8/10

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Der Tag heute ist um 6 Uhr gestartet, gegen 7 Uhr bin ich los. Ich bin ein kurzes Stück mit Gabi gegangen, doch dann war sie jedoch weg. Also ging ich ganz entspannt weiter. Ich machte eine kurze Kaffeepause - sehr lecker! Und ging total langsam weiter - das war super! Ich konnte den Weg richtig genießen. Das hätte ich öfter tun sollen. Umso geringer die km wurden, desto glücklicher wurde ich. Auf den letzten zwei km traf ich die „Familie“ wieder. Wir gingen zusammen weiter. Plötzlich war sie da, die Kathedrale. Es war so ein schönes Gefühl, ich war total erleichtert und stolz. Natürlich haben wir direkt Bilder gemacht. Wir trafen noch auf die anderen aus der Herberge und so saßen wir gemeinsam vor der Kathedrale. Gabi kam dann auch noch dazu und wir lagen uns freudestrahlend in den Armen. Wir hatten es endlich geschafft. Anschließend waren wir essen, dort saßen wir und quatschten. Für meine Urkunde stand ich über eine Stunde an. Von 280 km bin ich 240 km gegangen!!! Ich kann es überh...