"Show me the Stars" von Kira Mohn
In
"Show me the Stars" von Kira Mohn geht es um Liv, die als
Journalistin arbeitet. Nach einem verpatzten Interview verliert sie ihren Job und
bewirbt sich daraufhin als Housesitterin für einen Leuchtturm auf einer
kleinen, einsamen Insel vor der irischen Küste. Eine Auszeit ist das, was Liv
jetzt braucht, doch trotzdem kommen ihr immer wieder Zweifel. In Irland
angekommen trifft sie auf Kjer, einen gutaussehenden Iren. Dieser ist dafür
zuständig sie mit Nahrungsmitteln auszustatten. Sie verliebt sich in ihn, doch
erfährt immer wieder Negatives über ihn.
Das
Buch erschien am 23.07.2019 im ROWOHLT Taschenbuch Verlag. Er umfasst 415
Seiten und kostet als E-Book 9,99 €, als Taschenbuch 12,99 € und als Hörbuch
9,95 €.
Kira
Mohn studierte Pädagogik, gründete eine Musikfachzeitschrift und lebte eine
Zeit lang in New York. Unter dem Namen Kira Minttu veröffentlichte sie einige
Bücher und gründete das Autoren-Label Ink Rebels. Dann gründete sie eine
Familie.
Mir
hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte hat eine sehr schöne Aufmachung,
ist sehr stimmig und spielt in einer wunderschönen Umgebung. Dazu ist der
Schreibstil sehr gut und es lässt sich sehr gut lesen. Außerdem ist es
gefühlvoll, weshalb ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte.
Ich habe mir gut vorstellen können, wie ich selbst auf der kleinen Insel wohne,
was ich einfach toll fand.
Ich
kann das Buch jedem empfehlen, der auf eine tolle Liebesgeschichte steht, die
in einer tollen Landschaft spielt.
Zitat(e):
"'Du hast jetzt alle Zeit der Welt, dir zu überlegen, was du wirklich willst. Du hast in den letzten Jahren nichts anderes getan, als auf eine Anstellung bei einer großen Zeitung hinzuarbeiten. Du hast dir nichts mehr gegönnt, nicht mehr nach links oder rechts gesehen. Und jetzt hat dich etwas aus der Bahn geworfen. Nimm es als die Chance, die es ist.'" (Seite 128)
"Endlos weit ist der Blick nach allen Seiten übers Meer. Der Mensch und das Meer. Woher kommt nur diese Sehnsucht, wieso möchte man sich immerzu in dem ewigen Auf und Ab der Wellen verlieren, warum treibt es jeden bis auf die schaumige Grenze zwischen Sand und Wasser, dorthin, wo man mit einem Auflachen zurückspringt, bevor die Wellen die Schuhe durchnässen?" (Seite 286)
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