"Sons of Red Angels: MC Oakland: Band 4" von J. Bright
Werbung/Rezensionsexemplar
In Band 4 geht es um Connor O'Shay und Luan Neziri. Connor verbirgt ein Geheimnis, dass bald ans Licht kommen wird, wenn er nicht aufpasst. Seit zwei Jahren hütet er es schon wie einen Schatz. Seit dem Abend, an dem er Luan auf einer Party begegnet ist. Dieses Treffen hat ihn aufgewühlt und bringt ihn seitdem in Situationen, aus denen er nicht entfliehen kann. Er verliert immer mehr die Kontrolle über das, was er fühlt. Connor versucht es zu unterdrücken, doch wie lange kann er diese Fassade aufrechterhalten und will er das überhaupt? Luan ist Underboss des Dukagjin-Syndikats. Genau das erschwert es ihm, einen Mann zu lieben. Besonders Connor, der ihn mehr berührt, als er sich eingestehen will, spielt dabei eine Rolle. Sein Vater billigt diese Lebensweise nicht und erwartet viel von seinem Sohn. Doch ein Grund ermöglicht es Luan nach Oakland zu fliegen und so auch Connor wiederzusehen. Auch wenn er sich der Gefahr aussetzt, könnte er nicht widerstehen und will es vielleicht auch gar nicht.
Das Buch erscheint heute am 21.02.2025 und kostet als E-Book 3,99 €. Es umfasst 218 Seiten.
Die
Autorin J. Bright wurde
am 19. Februar 1993 in Österreich, Vorarlberg geboren. Ihre Leidenschaft
für das Schreiben entdeckte sie mit 26 Jahren. Sie lebt zusammen mit
ihren zwei Katern. Unter ihrem richtigen Namen Janette Nussbaumer veröffentlicht sie Fantasy-Literatur.
Das Buch hat einen wirklich tollen, lockeren und bildlichen Schreibstil, der es ermöglicht nur so durch die Seiten zu fliegen. Dazu trägt aber nicht zuletzt die Geschichte bei, die wirklich spannend ist! Es passieren so viele Dinge und trotzdem gibt es Momente der Ruhe in der Geschichte - Momente zwischen den Protagonisten zum Beispiel. Ich würde aber sagen, dass diese Geschichte nochmal brutaler ist als die der vorherigen Bände, weshalb man die Triggerwarnung in diesem Fall wirklich lesen sollte. So spielen auch Themen wie Vergewaltigung eine Rolle. Dadurch wird Connor zum Teil sehr unsympathisch für mich, was ich bei den anderen Charakteren der Reihe so nicht hatte. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Man sieht die anderen Mitglieder der Sons of Red Angels wieder, man erlebet einige Gefühle und sobald Luan Connor wieder auf die Bahn bringt, auch wenn er nur in seine Gedanken kommt, wird auch Connor wieder sympathischer.
Insgesamt war es ein sehr kurzweiliges und spannendes Buch, zu dem ich gerne gegriffen habe.
Zitat(e):
"Es war das Bild, das mir Hoffnung gab - vielleicht würden die kommenden Tafe nicht leicht werden, aber wir waren nicht allein. Wir hatten einander, und vielleicht war das am Ende das Einzige, was wirklich zählte." (Seite 160)
"Wir hatten vielleicht keine perfekte Geschichte, aber wir hatten eine eigene. Und vielleicht reichte das." (Seite 213)
Quelle des Bildes: von der Autorin zur Verfügung gestellt
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